Arbeitslosenzahlen und Mindestlohn

Arbeitslos in einem reichen Bundesland

„Die aktuellen Zahlen der Arbeitslosen zeigen, dass wir unbedingt handeln müssen“, stellt Andreas Lotte Landtagskandidat im Münchner Südwesten fest. Grund hierfür: Auch wenn die Zahlen gegenüber dem September etwas gesunken sind, war die Quote im Vergleich zum Oktober im Vorjahr schlechter.

„Die Kommune versucht mit allen, ihr gegebenen Mitteln Arbeitslose wieder den Einstieg in einen Job zu ermöglichen.“, so Lotte, der als Mitglied des Sozialausschusses und des Ausschusses für Arbeit- und Wirtschaft des Münchner Stadtrates diese Arbeit mit steuert. Am neuen Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) hat Andreas Lotte mitgearbeitet – die Beschlussvorlage steht bald zur Entscheidung an.

Die Schere zwischen Arm und Reich vergrößert sich immer mehr. Dagegen will die SPD angehen. Erwerbsarmut sollte kein Thema sein. „Klar können wir das immer wieder von den Tarifpartnern fordern. Letztendlich Erfolg verspricht nur eine gesetzliche Regelung zum Mindestlohn“, diagnostiziert der Sozialdemokrat Lotte.

Deswegen will Andreas Lotte in den bayerischen Landtag. Dort will er Gesetze anstoßen, die das Miteinander fördern und soziale Härten ausgleichen. „Wenn es zum Wechsel der Regierung im Bayern kommt, dann starten wir die notwendigen Gesetzesinitiativen, die die Staatsregierung bisher blockiert.“ Neben dem zu regelnden Mindestlohn gehören zu den ersten Vorhaben Lottes auch die gesetzliche Grundlage für Erhaltungssatzungen und der Schulterschluss mit dem Hamburger Senat zum Thema „Wer zahlt zukünftig die Provision des Maklers.

Andreas Lotte, Landtagskandidat der SPD im Münchner Südwesten

"Deutschland sollte als Sozialstaat mehr bewirken. Aber aktuell zeigt sich, dass die Arbeitsmarktpolitik zu wenig leistet. Viel zu wenig. Zu wenig Arbeitssuchende fördert der Staat durch seine Initiativen. Und was ist noch viel mangelhafter? Das Engagement der Staatskanzlei im Bereich Mindestlohn. Denn wir brauchen mehr Gesetze, die ein gerechtes und zukunftsversprechendes Leben ermöglichen."

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