Bezahlbaren Wohnraum ermöglichen

Für die Landeshauptstadt haben Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum Priorität. Deswegen begrüßt der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Andreas Lotte die Initiative von Dieter Reiter. Der OB Kandidat der SPD hat am Mittwoch gefordert städtische Grundstücke nicht mehr nach dem durch das Bewertungsamt ermittelten Verkehrswert zu verkaufen, sondern einen Verkehrswert zu bilden, der soziale Aspekte in der Nutzung einbezieht. Andreas Lotte erklärt: “So können die Genossenschaften und städtischen Wohnungsbaugesellschaften günstig Baugrund erwerben und diesen Preisvorteil an Münchner Mieterinnen und Mieter weitergeben.” Dieser Vorstoß stehe voll in der Linie der wohnungspolitischen Maßnahmen der SPD in München.

So geht eine Politik für Mieterinnen und Mieter

Andreas Lotte ist auch Kandidat für den Landtag für den Münchner Südwesten bei der Wahl im September. Er weist darauf hin, wie die Staatsregierung gerade erst bei den GBW-Wohnungen gezeigt habe, dass ihr das Schicksal der Mieterinnen und Mieter nicht am Herzen liege. “Was wir hier in München machen, ist das genaue Gegenteil der Politik der schwarzgelben Regierung in Bayern. Wir zeigen, dass uns bezahlbarer Wohnraum wichtig ist. Wir sind auch bereit dafür hinzunehmen, dass der Stadt größere Einnahmen entgehen. Das ist es wert.” Der Stadtrat fügt hinzu, dass alle Mieterinnen und Mieter etwas von einer Entlastung des Münchner Mietmarktes haben. Wenn das Angebot an bezahlbaren Wohnraum steige, dann müssten auch die privaten Vermieter eine angemessene Preisgestaltung machen.

Die Stadt in guten Händen

Die SPD mache in München vor, wie eine nachhaltige Wohnungspolitik umsetzbar sei. Darauf ist Andreas Lotte stolz. Gleichzeitig ärgert ihn aber, dass die Kommunen in Bayern dabei vom Freistaat alleine gelassen werden. Eine wohlhabende Stadt wie München könne da entgegensteuern - andere können dies nicht. “Deswegen ist die Wahl im September so wichtig. Hier könnte ein Bündnis aus SPD, Freien Wählern und Grünen die Politik wieder auf die Füße stellen. Wir haben die Erfahrungen aus der Kommunalpolitik und dort stehen Bürgerinnen und Bürger viel stärker im Mittelpunkt.” Das werde dem Stil und den Inhalten in der bayerischen Landespolitik gut tun.