Deutschland verspielt Vorsprung bei Energiewende

Für eine gerechte Energiewende

Der aktuelle Klimaschutz-Index von Germanwach zeigt, dass Deutschland bei der Energiewende ins Hintertreffen gerät. Nach mehr als drei Jahren schwarzgelber Koalition im Bund ist Deutschland nicht mehr der Musterstaat und hat den Vorsprung eingebüßt. Für Andreas Lotte, Stadtrat in München und Landtagskandidat im Münchner Südwesten ist das sehr schade: “Die Regierungen in Bund und Land haben gleichzeitig sich zwar mit Lippenbekenntnissen hinter die Energiewende gestellt, aber gleichzeitig mit ihrer Politik Verbraucher und Wirtschaft verunsichert”.

München als Vorbild

Dagegen verweist der Stadtrat Lotte auf die Erfolge der Münchner Stadtpolitik. Die Stadtwerke als kommunaler Energieversorger schaffen die Umstellung auf erneuerbaren Strom für Privathaushalte und auch die Münchner Industrie. “Wir in München machen vor, wie es geht: Starke Versorger in kommunaler Hand - so lassen sich wichtige Zukunftsaufgaben meistern” dagegen habe der Freistaat sein energiepolitisches Tafelsilber verkauft.

Nachhaltige Energiepolitik ist gerechter

Die Energiewende lasse sich nicht gegen das Gerechtigkeitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger machen. Deswegen sei es sehr problematisch, wenn Großverbraucher nicht in gleicher Weise an den Kosten beteiligt werden. “Inzwischen ist allen klar, dass wir die Energiewende brauchen, jetzt geht es darum sie gerecht auszugestalten”, so Andreas Lotte. Hier sei die SPD ein verlässlicher Partner: die Interessen der Mehrheit im Blick und gleichzeitig mit klarem Sinn für die Realitäten.