Die Wiesn-Baustelle wird wieder durchlässiger

Wie der Münchner Wiesn-Chef Dieter Reiter auf eine Anfrage von Stadtrat Andreas Lotte mitteilte, wird die Baustelle beim Aufbau des Oktoberfests wieder durchlässiger. Es wurden zwei Durchgänge geschaffen, die bis weit in den August hinein eine Querung der Theresienwiese von West nach Ost ermöglichen. Damit wurde auf die Forderungen von Bürgerinnen und Bürgen in den benachbarten Stadtviertel reagiert. Mitinitiator Andreas Lotte: “Ich bin froh, dass hier eine Lösung gefunden wurde, die die Sicherheit gewährleistet, den Betrieb nicht stört und dennoch den Bürgern ermöglicht über die Theresienwiese zu laufen.”

Sichere Baustelle und Durchgang für Nachbarschaft

In den letzten Jahren hatten Versicherungen durchgesetzt, dass die Baustelle beim Aufbau besser abgesichert werden muss. Schließlich handelt es sich hier um eine komplizierte und auch gefährliche Großbaustelle. Das führte dazu, dass die Bevölkerung der Nachbarviertel um die Theresienwiese herumlaufen mussten, um auf die andere Seite zu kommen. Die Absperrung begann schon im Juli, wenn der Wiesn-Aufbau losgeht. Der Forderung von Bezirksausschüssen und Bürgerschaft haben sich die SPD-Stadträte Andreas Lotte und Ulli Boesser angenommen und sind damit bei dem zuständigen Referenten Dieter Reiter auf offene Ohren gestoßen.

Verbesserung für die Viertel um die Theresienwiese

Die Bewohner der Viertel direkt um die Theresienwiese haben vor allem Nachteile durch die große Nähe zum Festplatz. Gerade die Zeit des Oktoberfest ist geprägt von Verkehrsproblemen und den Belästigungen von Betrunkenen. Auf der anderen Seite sind sie natürlich stolz Gastgeber des Oktoberfests zu sein und damit für Besucher aus aller Welt die Münchner Gastfreundschaft spürbar werden zu lassen. “Ich bin froh, dass wir an manchen Stellen die Theresienwiese schon aufwerten konnten und jetzt auch die Einschränkungen durch die Baustellen etwas gelindert wurden,” sagt Andreas Lotte, der im Münchner Südwesten nun auch für den Landtag antritt, um dort die Anliegen dieser Stadtviertel zu vertreten.