Engagiert für freie Bildung

Viele Bürgerinnen und Bürger trotzen Schnee und Eis, um das laufende Volksbegehren gegen Studiengebühren zu unterstützen. Auch Andreas Lotte, Stadtrat und Landtagskandidat für die SPD im Münchner Südwesten wirbt an den überparteilichen Informationsständen mit für freie Bildung. Gemeinsam mit der SPD-Stadtratsfraktion hat er sich am Montag auch selbst eingetragen. “Gerade mit dem Blick auf meine eigene Bildungsbiografie weiß ich: Es ist wichtig, dass die Gesellschaft lernwilligen jungen Menschen nicht noch Steine in den Weg legt”, so Lotte, der nach der mittleren Reife erst einmal eine Ausbildung gemacht hat, bevor er das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg abgelegt und an Fachhochschule und Universität Abschlüsse erworben hat.

“Weil mir dieses Thema sehr am Herzen liegt, habe ich mir eine eigene Aktion ausgedacht - jeder meiner Unterstützer mobilisiert jeden Tag des Volksbegehrens 5 Freunde zum Unterschreiben.” - so will der Landtagskandidat bis zu 30.000 zusätzliche Unterschriften organisieren. “Als Erinnerungsstütze haben wir uns einen Kalender ausgedacht, den man sich auch selbst auf meiner Homepage ausdrucken kann - einfach http://www.andreas-lotte.de/ff eingeben und mitmachen!”

Alle Bildungsgebühren abschaffen

Nachdem am Sonntag in Niedersachsen die vorletzte Bastion der Studiengebühren abgewählt wurde, ist Bayern das letzte Bundesland in dem ein Erststudium gebührenpflichtig ist. Die Argumente gegen Studiengebühren sind aus Sicht des Landtagskandidaten mannigfaltig: “Gebühren sind ungerecht, weil sie Lebenschancen nach dem Geldbeutel der Eltern zuteilen. Gebühren behindern die Bildung und gefährden so unsere Zukunft. Gebühren sind familienfeindlich, weil sie in den meisten Fällen von den Eltern aufgebracht werden müssen”. Diese Argumente beträfen jedoch nicht nur Studiengebühren, sondern alle Formen von Bildungsgebühren, so Andreas Lotte.

Für München besonders wichtig

“Die Studiengebühren abzuschaffen ist nur der erste Schritt, wo die Staatsregierung jedoch völlig versagt, ist eine Perspektive für die Hochschulen für die Zeit danach aufzuzeigen”. Andreas Lotte, betont, dass die Gebührendebatte München ganz besonders betrifft, wegen der vielen Studierenden, die hier lebten, wegen des Fachkräftemangels, der Boomregionen eben viel stärker betreffen würde und wegen der ohnehin prekären Situation von Menschen mit niedrigem Einkommen durch die hohen Lebenshaltungskosten - insbesondere auf dem Wohnungsmarkt. “Deswegen setze ich mich für einen freien Zugang zu Bildung in Bayern ein, denn Bayern kann sich das leisten, Bayern muss sich das leisten”.

Weitere Informationen:

http://www.andreas-lotte.de/ff
http://volksbegehren-studiengebuehren.de/
http://www.studiengebuehrenbayern.de/