Fünf Freunde gegen Studiengebühren

Abreißkalender - Fünf Freunde unterzeichnen schicken.

In Bayern gibt es ein Volksbegehren gegen Studiengebühren. Vom Donnerstag 17.1. bis zum Mittwoch 30.1.2013 können bayerische Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Schritt gegen Studiengebühren zu tun. Wenn das Volksbegehren Erfolg hat, dann müssen die Regierungsparteien sich entscheiden: Schaffen sie die Studiengebühren von sich aus ab oder lassen sie das Volk entscheiden. Dreiviertel der Bayern würden heute diese Entscheidung so treffen.

Wo die Einschreibung möglich ist, kommt auf die Heimatgemeinde an. In München sind die Eintragungsstellen im Netz aufgelistet - dort lassen sich auch die Öffnungszeiten einsehen. Eine bayernweite Übersicht der Eintragungsorte gibt es auch im Netz. Unterschreiben können alle deutschen Staatsbürger, die seit mindestens drei Monaten in der jeweiligen Gemeinde mit Hauptwohnsitz gemeldet sind. Bei der Unterzeichnung braucht man lediglich einen Pass oder Personalausweis.

Gemeinsam für gerechte Bildung

Doch die eigene Unterschrift ist hier noch nicht genug - es gilt, fast eine Million Unterschriften zu sammeln. Dabei hat sich folgende Methode gut bewährt: Wenn wir es schaffen jeden Tag bis zum Ende des Volksbegehrens fünf Freunde zum Unterzeichnen aufzufordern, dann sind wir schon einen großen Schritt weiter. Das ist eine gute Gelegenheit mal wieder mit alten Freunden und Bekannten ins Gespräch zu kommen. Dabei sind Studiengebühren keine Frage, die nur die jüngere Generation betrifft. Übrigens: Hinter dem Volksbegehren stehen nicht nur ein breites Parteienbündnis, sondern auch wichtige gesellschaftliche Gruppen, wie die katholische und evangelische Jugend oder der DGB.

Die Argumente gegen Studiengebühren sind mannigfaltig: Gebühren sind ungerecht, weil Lebenschancen sich nicht nach dem Geldbeutel der Eltern richten dürfen. Gebühren behindern die Bildung und halten so die Fachleute von morgen fern. Gebühren sind familienfeindlich, weil sie in den meisten Fällen von den Eltern getragen werden müssen. Das betrifft übrigens nicht nur Studiengebühren, sondern alle Formen von Bildungsgebühren. Mehr Argumente sind unten verlinkt.

Im persönlichen Kontakt überzeugen

Der Abreißkalender gegen Studiengebühren vor einem Computerbildschirm mit der Seite http://www.andreas-lotte.de/ff Am besten ist es, wenn man das persönliche Gespräch sucht und seine eigenen Argumente formuliert. Aber manchmal ist auch eine persönliche E-Mail oder SMS eine gute Methode. Dafür können die oben aufgezeichneten Argumente Formulierungshilfe bieten. Auch das Material auf den unten aufgelisteten Kampagnenseiten bietet Inspiration.

Damit man daran erinnert wird jeden Tag fünf Freunde zu mobilisieren, haben wir einen Fünf-Freunde-Abreißkalender gestaltet, der hier heruntergeladen werden kann. Einfach ausdrucken, die einzelnen Blätter auseinanderschneiden, zusammenheften und gut sichtbar platzieren: Abreißkalender gegen Studiengebühren.

Links:
Argumente auf der Kampagnenseite des Volksbegehrens
Unterstützer des Bündnisses für ein Volksbegehren
SOS: Studieren ohne Studiengebühren