Münchner SPD und Jusos erinnern an die Opfer des rechtsextremistischen Massenmordes in Norwegen

Heute habe ich zusammen mit den Münchner Jusos und der SPD an einer Gedenkveranstaltung teilgenommen, um an die verstorbenen sozialdemokratischen Freundinnen und Freunde zu erinnern. Cornelius Müller, Vorsitzender der Münchner Jungsozialisten: „Wir werden weiterhin für Demokratie und Toleranz eintreten, denn unsere Werte sind stärker als jede Gewalt"

Am 22. Juli jähren sich der Bombenanschlag von Oslo, bei dem acht Menschen starben, und das Massaker auf der Insel Utoya, dem 69 Jugendliche zum Opfer fielen – alles Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Ferienlagers der norwegischen sozialdemokratischen Jugendorganisation AUF. Ob das Gericht den Mörder für zurechnungsfähig befindet, ist derzeit noch offen. Fest steht aber, dass er durch rechtsextremistische Ideologien motiviert war.

Hans-Ulrich Pfaffmann, Vorsitzender der Münchner SPD: „Wir gedenken der Opfer und nehmen den Jahrestag der Morde zum Anlass, um uns erneut dem Kampf gegen Rechtsextremismus zu verpflichten. Wie die Morde der NSU in Deutschland führen uns der Bombenanschlag und das Massaker in Norwegen die akute Gefahr vor Augen, die von menschenfeindlichen rechtsextremen Ideologien und von denen, die sich in sie verstricken, ausgehen."