Skaten am Georg-Freundorfer-Platz

München, 26. Oktober 2010 ----- Die SPD-Stadtratsfraktion will mit einer heute gestellten Anfrage Aufklärung darüber erhalten, warum die Stadtverwaltung das Skaten am Georg-Freundorfer-Platz untersagt hat.

Andreas Lotte, Stadtrat aus der Schwanthalerhöhe:
"Seit 2002 wird der Georg-Freundorfer-Platz auch als Skaterbahn genutzt. Die Stiftung "Lebendige Stadt" wählte im Jahr 2006 den Platz, auf dem sich neben der Skaterbahn auch ein Bolz- und Abenteuerspielplatz, eine Stockschützenbahn und ein begehbares Schachbrett befinden, sogar zum besten Spiel- und Freizeitplatz Deutschlands. Es ist nicht in unserem Sinne, dass nun das Skaten am Georg-Freundorfer-Platz verboten werden soll! Die Irritationen bei den Betroffenen verstehen wir gut."

Insbesondere fragt die SPD-Stadtratsfraktion, auf welcher Grundlage die Stadtverwaltung das Skaten und damit die Nutzung des Georg-Freundorfer-Platzes untersagt hat und unter welchen Voraussetzungen eine weitere Nutzung möglich ist warum diese Freizeitsportart. Des Weiteren wollen die Stadträte und Stadträtinnen erfahren, welche Nutzungen das planerische Konzept ursprünglich vorsah und ob der Skatesport an diesem Ort nicht bereits schon im Realisierungswettbewerb für den Platz vorgesehen war?

Verena Dietl, Stadträtin und sportpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion:
"Wir kämpfen in München nicht nur um jeden belebten Platz sondern auch dafür, dass Kinder und Jugendliche den öffentlichen Raum nutzen und sich dort sportlich betätigen können. Sollte ein Verbot am Georg-Freundorfer-Platz gar unumgänglich sein, muss den jungen Sporttreibenden auf jeden Fall ein Alternativangebot in der Nähe gemacht werden."