Städtische Gründungsförderung intensivieren

Mit zwei heute gestellten Anträgen will die SPD-Stadtratsfraktion die städtische Gründungsförderung weiter intensivieren. Zum einen soll eine Online-Kontaktbörse für Gründungswillige geschaffen werden, zum anderen soll die Gründungsberatung weiter optimiert werden.

Für die Gründerinnen und Gründer soll die onlinebasierte Kontaktbörse Kooperationen fördern und Möglichkeiten zur Präsentation der Unternehmen bieten. Gleichzeitig sollen wichtige Akteure der Münchner Gründerszene wie etwa die Kammern oder die Hochschulen als Partner gewonnen werden.

Im zweiten Antrag wird das Referat für Arbeit und Wirtschaft beauftragt, die Impulse und rgebnisse der GründerInnenstudie aufzugreifen und aktiv umzusetzen. Dazu Andreas Lotte, Stadtrat und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft: „Die aktuelle Untersuchung hat eindrucksvoll bestätigt, wie erfolgreich das Münchner Existenzgründungs-Büro arbeitet. Auch in Zukunft wollen wir die Spitzenstellung als Gründerstadt weiter ausbauen!“

Ein Hauptaugenmerk liegt dabei in der Förderung des Handwerks. Im Jahr 2009 ist die Zahl der Handwerksbetriebe in München um drei Prozent gestiegen.

Zudem soll vom Referat für Arbeit und Wirtschaft geprüft werden, wie die Gründungsberatungen der Stadt, der Handwerkskammer und der Hochschulen besser mit dem Münchner Existenzgründungs-Büro kooperieren können, um innovative Firmenansiedlungen zu fördern.

Andreas Lotte: „Gerade junge Wissenschaftler mit ihren Hightech-Entwicklungen stoßen vielfach in profitable, zukunftsträchtige Marktlücken vor. Die aktuelle Untersuchung zeigt für diese Gruppe: Der Gang in die Selbständigkeit und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen ist oftmals eine interessante Option. Wir wollen daher den Kontakt zu den Münchner Hochschulen intensivieren und den Forschungs- und Technologietransfer weiter fördern, um diesen Initiativen gute Chancen und Raum zu geben. Das SPD-geführte München war stets ein guter Standort für Wachstumsbranchen und Schlüsseltechnologien. Das wollen wir auch weiter so halten.“