Wegen GBW-Wohnungen: CSU kündigen

Zum Verkauf der GBW-Wohnungen an PATRIZIA äußert sich Andreas Lotte, wohnungsbaupolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion in München wie folgt:

"Dieser Verkauf ist keine gute Nachricht für die Mieterinnen und Mieter. Wer langfristig in seinen vier Wänden wohnen bleiben will, den tröstet weder die sogenannte Sozialcharta, noch die Verpflichtung für 5 Jahre keine Mieterhöhung durchzuführen. Am Ende wird PATRIZIA so viel wie möglich edelsanieren und in Eigentumswohnungen umwandeln. Das zeigt sich gerade in Baden-Württemberg."

Der Landtagskandidat im Münchner Südwesten Andreas Lotte fügt hinzu: "Die CSU weiß selbst, dass ihr gerade die Kündigung droht. Deswegen ist es so ärgerlich, dass sie hier Tatsachen geschaffen hat und einen Erwerb durch den Freistaat oder die Landesstiftung ausgeschlossen haben." Eine SPD-geführte Landesregierung werde durch Umwandlungsverbote und die Möglichkeit für Erhaltungssatzungen den Kommunen allerdings die Möglichkeit geben, die soziale Struktur ihrer Viertel zu erhalten. Außerdem werde sie aufhören, das Tafelsilber des Freistaats zu verscherbeln.